| Am sonnigen Südrand des Harzes gelegen, erwartet der
heilklimatische Kurort Bad Sachsa mit seinem gesunden Klima
in einer herrlichen Natur seine Gäste. Zu Bad Sachsa gehören die drei Ortsteile Tettenborn,
Neuhof und Steina.

Kurpark und Schmelzteich
In dem gepflegten, bereits 1889 entstandenen, Kurpark mit
seinem alten Baumbestand finden regelmäßig Kurkonzerte
und weitere Veranstaltungen statt. Eine besondere Attraktion
ist die 130 Meter lange und 5 Meter hohe begehbare Staumauer,
von der aus sich ein idyllischer Blick in den Kurpark und
den Schmelzteich bietet. Im Sommer gibt es einen Tretbootverleih. Im Kurpark stand einst eine mächtige stolze Fichte, die im Jahr 1994 einem Sturm zum Opfer fiel. Was übrig blieb, war ein Baumstumpf. Dieser inspirierte Mike Olbinski, Holzbildhauer "Miol", der in wochenlanger Arbeit die alte Legende "Brockenhexe - Atmosphäre Harz" schuf und damit dem Kurpark eine sehenswerte Rarität zukommen ließ.
     
Märchengrund märchenhafte
Erlebnisse, 100 Jahre Märchengrund 1910 - 2010
In einem der ältesten Märchenparks Deutschlands
können Sie sich gedanklich in ihre Kindheit zurückversetzen
und Ihren Kindern beim Staunen zusehen. In einer märchenhaften
Wald- und Bergkulisse, direkt am Katzenstein im Katzental
gelegen, wird im Märchengrund die ursprüngliche
Tradition seit 1910 hochgehalten. Vom Schmelzteich aus sind
Sie in 30 Minuten zu Fuß im Märchenreich.
 
Der kleine, aber sehr charmante Märchenpark in Bad Sachsa befindet sich hinter dem Schmelzteich auf dem Weg zum Ravensberg und zum Harzfalkenhof. Daher lassen sich diese vier Ausflugsziele prima miteinander verbinden. Die Märchen Schneewittchen, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, sowie die Märchengrundmühle sind hier liebevoll dargestellt. Es gibt zwar keine Lautsprecher, aber dafür können Eltern oder Großeltern mit Hilfe der Tafeln das Geschehen im gewünschten Tempo erzählen. Weitere Infos: Harz Märchenwelt
Harzfalkenhof
Bei gutem Wetter fliegen auf dem Harzfalkenhof auf dem Katzenstein
Adler, Falken und andere Greifvögel zweimal täglich
ganz nah an den Zuschauern vorbei. Und das von Mai bis Oktober.
Seit mehr als 40 Jahren dreht sich dort alles um den Schutz
und die Erforschung der Greifvögel. Auf dem Harzfalkenhof
gelingt sogar die schwierige Aufzucht der seltenen Schneegeier,
die ursprünglich im Himalaya zu Hause sind. Der Harzfalkenhof am nordwestlichen Stadtrand hat täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet. Ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie!
      
 
Grenzlandmuseum in Tettenborn
beeindruckende Grenzgeschichte
Zum Teil erschütternde Zeitdokumente aus über 50
Jahren innerdeutsche Grenze im Südharz beherbergt das
Dorfgemeinschaftshaus in Tettenborn im kleinen aber beeindruckenden
Grenzlandmuseum. Fast alle Orden und Ehrenzeichen der ehemaligen
DDR, Aufzeichnungen der Stasi über Fluchtversuche und
eine eindrucksvolle Simulation eines Grenzalarmes werden den
Besuchern geboten.
Steina
Im Glasmuseum lernen Sie unter anderem das Harzer Waldglas
kennen, im Kräutergarten können Sie sich auch führen
lassen, die Trinkwassertalsperre lässt sich umwandern
und die großen Römersteine, ein altes Korallenriff
aus dem Zechsteinmeer, ermöglichen einen tollen Rundblick.
Das alles macht neben der schönen Natur und dem Flüsschen
Steina den Ortsteil aus.
Wintersportangebote Attraktive Loipen und steile Abfahrten im Skizentrum Ravensberg
Der Ravensberg bietet im Skizentrum 4000 Meter lange Abfahrtsstrecken
für Alpin-Ski und für Snowboard-Fahrer einen separaten
Snowboard-Park. Für Rodel-Freunde steht
eine 300 Meter lange Abfahrt zur Verfügung, auch Langlaufloipen
sind gespurt.
Bei entsprechenden Temperaturen kann auf dem Schmelzteich
auch Schlittschuh gelaufen werden.
Loipennetz
Loipe WZ 1 Vom Parkplatz Kaiserweg an der L 601 zum Glasekopf-Rundweg. 1,1 km lang - Höhenlage: 590 - 620 m.
Loipe SZ 1 Vom Parkplatz am Dreiherrenstein zum Uffequellen-Rundweg. 0,6 km lang - Höhenlage: 600 - 610 m.
Loipe SZ 2 Vom Parkplatz am Skistadion in Bad Sachsa zum Uffequellen-Rundweg. 0,6 km lang - Höhenlage: 560 - 580 m.
Loipe SZ 3 Vom Lärchenplatz zum Bramforst-Rundweg. 1,2 km lang - Höhenlage: 620 - 640 m.
 
Wandern in Bad Sachsa - Harzer Baudensteig und Rundwanderwege
Der Harzer BaudenSteig verbindet die schönsten Wandergasthöfe (Bauden) der Harzer Sonnenseite / Südseite und bietet ein Wandererlebnis mit wunderbaren Einkehrmöglichkeiten. Gekennzeichnet mit dem roten Symbol führt er Wanderer auf 6 Etappen ca. 100 km von Bad Grund bis zum Kloster Walkenried. Neben den Bauden machen abwechslungsreiche, gut ausgeschilderte Wege, herrliche Ausblicke sowie zahlreiche Attraaktionen entlang des Weges die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für Wanderer, die keine ganze Etappe gehen möchten, sind entlang des Harzer BaudenSteiges Rundwege ausgewiesen. Diese bieten die Möglichkeit, die Bauden in gemütlichen Halbtages- bis Tageswanderungen zu erreichen. Nähere Informationen unter: www.baudensteig.de.
Rundwanderwege in Bad Sachsa:
W1 Glaskopf-Rundweg. 4,8 km lang - Höhenlage: 560-640 m.
L1 Tellertalskopf-Rundweg. 2,0 km lang - Höhenlage 590 - 640 m.
L2 Steina-Quellen-Rundweg. 2,1 km lang - Höhenlage: 600-660 m.
L3 Stöberhai-Rundweg. 6 km lang - Höhenlage: 580-670 m.
L4 Espentalskopf-Rundweg. 2,4 km lang - Höhenlage: 540-620 m.
S1 Uffequellen-Rundweg. 2,7 km lang - Höhenlage: 570-640 m.
S2 Stephansecker-Rundweg. 1,9 km lang - Höhenlage: 620-650 m.
S3 Bocktalskopf-Rundweg. 1,9 km lang - Höhenlage: 580-650 m.
S4 Bramforst-Rundweg. 2,6 km lang - Höhenlage 540-630 m.
   
Ravensberg
Auf dem 659 m hohen Ravensberg befindet sich der Berggasthof Ravensberg. Der steil aufragende Kegel des Ravensberges ist der Rest eines erloschenen Vulkans. Der Ravensberg bietet einen herrlichen Rundblick zum Stöberhai, Wurmberg, Brocken, Kyffhäuser, Hainleite und zu den umliegenden Harzorten. Es gibt ein schönes Aussichtsplateau, wo auch ein Kyffhäuser-Gedenkstein zu finden ist. Das Kyffhäuser-Denkmal selbst wurde von 1890 - 1896 auf dem Kyffhäuser-Gebirge aus Spenden erbaut und hat eine Gesamthöhe von 81 Metern.
Markantes Merkmal des Ravensbergs ist der 64m hohe Turm, welcher 1970 erbaut wurde. Dieser Turm diente während des Kalten Krieges als Horchposten. Heute werden die noch verbliebenen Antennenanlagen als Funkübertragungsstelle genutzt.
     
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